MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Prof. Dr. med. Edith Holsboer-Trachsler (Leiterin, Chefärztin stv. Erwachsenen-Psychiatrische Klinik),
Dr. med. Johannes Beck (Oberarzt),
Dr. med. Thorsten Mikoteit (Oberarzt),
Dr. phil. Serge Brand (Forschungspsychologe),
Nadeem Kalak, M.Sc. (Forschungspsychologe), Vladimir Djurdjevic, Marielle Koenig, Ellen Quercher (Labor), Christine Haselbach (Sekretariat)
SCHWERPUNKTE
Funktionale Phänotypisierung der Depression; Neuroendokrinologie der Stressachse [(Hypothalamus-Hypophysen-adrenocortiales System (engl. HPA)]; Schlaflabor; Schlafstörungen bei depressiven Erkrankungen; Schlafmedizin; gesunder und gestörter Schlaf in den ersten beiden Lebensjahrzehnten; Schlaf und Befindlichkeit; körperliche Aktivität, Schlaf und Befindlichkeit; affektive Symptome (v.a. Hypomanie) im Jugendalter; Schlaf und Befindlichkeit bei Kindern und Jugendlichen im persischen Lebensraum.
ZIELE
Wir untersuchen Zusammenhänge zwischen depressiven Erkrankungen, Stresshormonregulation und Schlaf. Die Verbindung von klinischer und neurobiologischer Symptombeschreibung (HPA-System und Schlaf) bildet die Grundlage für Studien zur Prädiktion und Therapieevaluation. Die neurobiologische Evaluation des therapeutischen Schlafentzugs dient der Therapieverbesserung und der Aufklärung der zugrunde liegenden Pathophysiologie. Die Integration von psychopathologischer und neurobiologischer Information und Genotyp zur Charakterisierung von Patienten dient als Basis für die zukünftige Entwicklung einer personalisierten Medizin.
KOOPERATIONEN
- In Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie untersuchen wir in einer Quer- und Längsschnittstudie den Zusammenhang zwischen Verhalten, psychosozialen Stärken und psychopathologischen Symptomen mit neurobiologischen Charakteristika (Cortisol; Schlaf) im Kindesalter mit dem Ziel der Prädiktion von psychischen Auffälligkeiten bzw. psychiatrischen Störungen.
- In Kooperation mit dem Institut für Sportwissenschaften der Uni Basel untersuchen wir die Zusammenhänge zwischen regelmässiger körperlicher Aktivität, Schlaf und Befindlichkeit (Dr. phil. M. Gerber; Prof. Dr. phil. U. Pühse).
- In Kooperation mit der Fakultät für Psychologie und dem Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) untersuchen wir die Entwicklung der Psyche, HPA-Achse und des Schlafs bei Frühlingen (Dr. phil. S. Lemola; Prof. Dr. phil. A. Grob; Prof. Dr. med. P. Weber).
- In Kooperation mit dem Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) untersuchen wir Entwicklung der Psyche, HPA-Achse und des Schlafs bei Kindern mit Dreimonatskoliken.
- In Kooperation mit der Kieferchirurgischen Abteilung des Universitätsspitals Basel untersuchen wir den kurz- und langzeitigen Einfluss auf die Entwicklung der Psyche, HPA-Achse und Schlafs bei Kindern vor und nach einer Lippen-Kiefer-Gaumen-Segel-Spalten-Operation (Dr. Dr. med. A. Müller; Prof. Dr. med. H.-F. Zeilhofer).
- In Kooperation mit der Neurochirurgischen Abteilung des Universitätsspitals Basel untersuchen wir prospektiv und retrospektiv Life style, Schlaf, HPA-Achse, Neurokognition und Befindlichkeit von Patienten nach rupturierten Aneurysmata (Dr. med. S. Zimmerer).
- In Kooperation mit der Fakultät für Psychologie und Psychiatrie der Universität Teheran (Iran) führen wir drei verschiedene Studien durch: 1) Schlaf in Familien im urbanen und ruralen Iran; 2) Schlaf, Hypomanie, Verliebtheit und Befindlichkeit von Iranischen Adoleszenten; 3) Einfluss von Schlaf auf Leistung und Verhalten bei Jugendlichen mit ADHS und deren Familien (Dr. med. H. Bajoghli; Prof. Dr. med. M.R. Mohammadi).
Die Anmeldeformulare finden Zuweiser hier.