Behandlungselemente

Verhaltenstherapie Stationär

​Das Konzept der VTS beinhaltet neben dem klassischen verhaltens-therapeutischen Vorgehen schwerpunktmässig den Einbezug achtsamkeits- und werteorientierter Therapiestrategien (Akzeptanz- und Commitment-Therapie).
Diese Therapiestrategien gehören zu einer neuen, wissenschaftlich abgesicherten Form der Verhaltenstherapie, die weltweit bereits bei psychischen Störungen und Problemen erfolgreich angewendet wird und sich bei komplexen Angst- und Zwangsstörungen, sowie bei Depressionen, besonders bewährt hat.
 
ANGEBOT
Das Angebot der Abteilung Verhaltenstherapie Stationär (VTS) richtet
sich besonders an Patientinnen und Patienten mit nachstehenden
Störungen und Problemen, bei denen ambulante Behandlungsversuche
nicht ausreichend greifen oder aus anderen Gründen eine intensive Verhaltenstherapie
im stationären und / oder teilstationären Setting angezeigt ist:
  • schwere oder komplexe Angsterkrankungen
  • schwere Zwangsstörungen
  • Depressionen
  • ausgeprägtes Vermeidungsverhalten im Rahmen anderer psychischer Störungen
  • deutliche soziale Kompetenzdefizite
KONZEPT
Die VTS bietet den Patientinnen und Patienten eine intensive verhaltens-therapeutische Behandlung an. Das Therapieangebot umfasst bewährte störungsspezifische Therapiemethoden (z.B. Aktivitätenaufbau, soziales Kompetenztraining und intensive Konfrontationsübungen, die nach
Bedarf auch in der Alltagsumgebung der Patientinnen und Patienten
durchgeführt werden können), aber auch störungsübergreifende Therapieelemente zur Förderung der Bewältigungskompetenzen und der allgemeinen «psychischen Flexibilität». Es werden ganz konkrete Strategien
vermittelt, wie die Patientinnen und Patienten mit ihren belastenden
Gedanken und Gefühlen umgehen können. Ziel ist es dabei, Vermeidungs-verhalten abzubauen und die Fähigkeit zu entwickeln, ein reiches,
an persönlichen Werten orientiertes Leben zu führen.
 
BEHANDLUNGSABLAUF
Vor Beginn der Behandlung findet in der Regel ein Vorgespräch statt, in dem die Indikation geprüft,  über die Behandlung informiert und der Eintritt geplant wird. Nach Eintritt erfolgt eine individuelle Behandlungsplanung, die an den Zielen der Patientinnen und Patienten orientiert ist. Das Angebot beinhaltet regelmässige Einzelpsychotherapie, täglich Gruppentherapie und praktische Übungen. Das Behandlungsprogramm wird abgerundet durch ergänzende Angebote (Achtsamkeit, therapeutisches Singen, Gestaltungstherapie, Basic Body Awareness Therapy, sportliche Aktivitäten) und bei Bedarf durch begleitende medikamentöse Therapie.
Die Dauer und das Setting der Therapie werden individuell festgelegt:
  • Vollstationäres Setting (8-12 Wochen),
  • Verkürztes Vollstationäres Setting (6-8 Wochen) und anschliessend teilstationäres Setting (4-6 Wochen),
  • Direkteintritt ins teilstationäre Setting (Tagesklinik, 8-10 Wochen).
BEHANDLUNGSTEAM
Das Behandlungsteam besteht aus psychologischen, ärztlichen und pflegerischen Fachpersonen. Alle Therapeutinnen und Therapeuten haben je
nach Angebot spezielle Zusatzqualifikationen.
 
Die Abteilung VTS ist strukturell Teil des Zentrums Spezielle Psychotherapie (ZSP).
Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel
Wilhelm Klein-Strasse 27
CH-4012 Basel

Katrin Pinhard, Oberärztin VTS
Xngeva.Cvauneq@hcxof.pu
Tel. +41 61 325 54 53
Fax +41 61 325 52 43
 
lic. phil. Isabell Schumann, Leitende Psychologin VTS
Vfnoryy.Fpuhznaa@hcxof.pu
Tel. +41 61 325 59 21
Fax +41 61 325 52 43
 
ANMELDUNG
Telefon: +41 61 325 80 20 oder MFC@hcxof.pu
ZSP-Ambulanz

Kontakt

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