Stationäres Angebot

Depression und Krisenintervention

Als Teil des Zentrums für Diagnostik und Krisenintervention bietet die Abteilung für Integrierte Krisen- und Depressionsbewältigung S2 insbesondere für akut behandlungsbedürftige depressive Patientinnen und Patienten einen auf ihre Erfordernisse zugeschnitteten stationären Behandlungsrahmen.Hierzu gehört eine lichtbetonte, moderne Innenarchitektur, die eine optimistische Atmosphäre für die Patientinnen und Patienten schafft.
 
Das multidisziplinäre Behandlungsteam aus Ärzten, Psychologen, Pflegefachpersonen und Sozialarbeitern beachtet umfassend seelische, körperliche und soziale Besonderheiten, die mit einer psychischen Störung einhergehen, sie verursachen oder auslösen können. In der Regel wird eine kurze stationäre Behandlung im Sinne einer Krisenintervention angestrebt. Zum Konzept gehört daher ein früh beginnender und systematischer Aktivitätsaufbau nach einem hierfür erarbeiteten Stufenmodell und die Vorbereitung einer geeigneten ambulanten Behandlungssituation. Dieser Prozess wird durch einen individuell zugeordneten Coach aus dem Pflegeteam unterstützt und sollte in der Regel in einem Zeitrahmen von maximal 10-14 Tagen abgeschlossen sein.​
 
​Das Behandlungsangebot wird individuell angepasst und basiert auf einer fundierten fachärztlich-psychiatrischen Diagnostik, somatischen (Laborroutine, EKG, EEG, cerebrale Bildgebung) und psychologischen Untersuchungen (Symptomausprägung, Persönlichkeitsdiagnostik, Neuro-psychologie) sowie pflegespezifischen und sozialarbeiterischen Abklärungen.Ein weiterer besonderer Schwerpunkt der Abteilung besteht in der psychotherapeutischen Unterstützung depressiver Patienten in Situationen, in denen ambulante Massnahmen nicht mehr ausreichen. S2foto2.jpg
 
S2foto5.jpg ​Zur Depressionsbehandlung gehört eine individuell unterstützende, systematische Einzelpsychotherapie (SYSP) durch Ärzte und Psychologen der Abteilung. Hinzu kommen die Vermittlung grundlegender Kenntnisse über psychische Störungen - insbesondere Depressionen - und deren Behandlung (Psychoedukation). Bei länger anhaltenden depressiver Beeinträchtigungen (> 2 Jahre) kann ein passendes psychotherapeutisches Behandlungsmodul mit CBASP (Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy) ergänzt werden.
 
 
​In einem gestuften Behandlungskonzept begleitet das Team depressive Patientinnen und Patienten bei ihrer schrittweisen Rückkehr in den Lebensalltag und in die ambulante psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung. Die ambulante Fortführung von CBASP ist im Rahmen einer Gruppentherapie mit einem zertifizierten Therapeuten möglich.
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Bei entsprechender Indikation werden gegebenenfalls auch weiterführende stationäre Behandlungen auf spezialisierten Abteilungen vermittelt und vorbereitet. Ein ergänzendes tagesstationäres Angebot ermöglicht in ausgewählten Fällen eine gestufte Entlassung mit flexibler und individuell bedarfsabhängiger Unterstützung der frühzeitigen Rückkehr in den Lebensalltag.
 
Haben Sie Interesse an unserer ambulanten CBASP-Gruppentherapie? Hier finden Sie weitere Informationen:CBASP
 
Anmeldung Spezialsprechstunde Psychotherapie bei chronischer Depression:
Dr. med. Dipl.-Psych. Bernhard Weber
Tel. +41 61 325 56 46 (werktags, ausser mittwochs)
Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel
Wilhelm Klein-Strasse 27
CH-4012 Basel
 
Ärztliche Leitung: Bernhard Weber
Pflegerische Leitung: Jochen Fuhr
Patientenaufnahme / Notfälle:
Tel. +41 61 325 51 00
Fax +41 61 325 55 52

Kontakt

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